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Grundgedanken

Autonom und autark die eigenen Lebensmittel zu erzeugen, gibt neben Unabhängigkeit vom Supermarkt auch eine hochwertige Qualität der Produkte.

Schon ein kleinerer Garten von etwa 300 qm kann sich für Selbstversorger rentieren. Beim Anbau solltest du auf leicht zu pflegende Gemüsesorten achten und dir einen Anbau-Plan aufstellen, damit das ganze Jahr frisches Gemüse geerntet werden kann.

Fällt die Ernte reichhaltig aus, kann das Obst und Gemüse durch Trocknen, Einlegen, Fermentieren oder Einkochen haltbar gemacht werden.

Für eine vollständige Selbstversorgung benötigst Du in Deutschland etwa 160 m² pro Person. Davon fallen 20 m² für Gemüsebeete, etwa 40 m² für Lagergemüse und 100 m² für Obst an.

Die Vorteile sind vielfältig: Die Qualität der Produkte bestimmt jeder selbst, ob es ein Anbau von Obst und Gemüse nach Regeln der Permakultur wird,  oder ob eine chemische Düngung vorgenommen und eine chemische Bekämpfung von Schädlichen erfolgt.

Im Garten lassen sich sehr gut Obst und Gemüse in Bio-Qualität unter sehr günstiger Nutzung des Bodens und der Natur erzeugen.

Je mehr Kenntnisse vorhanden sind, desto effektiver lässt sich der Boden nutzen, ohne diesen auszulaugen. Chemie ist tabu.

Der Weg dazu ist die Permakultur. Weiteres findest du dort:

Permakultur, Querbild, kleine Pflanzen in der Erde Garten, Selbstversorger, autonom-autark, autonom, autark

Geheimnisse des Urban Gardening

City Farming, Urban Farming, urbaner Gartenbau

Die Gartenwirtschaft mitten in der Stadt wird als urbaner Gartenbau, englisch „Urban Gardening“ bezeichnet.

Andere Begriffe sind „City Farming“ oder „Urban Farming„. Dieses ist mehr als der Schrebergarten mit ein paar Erdbeeren, Kohlrabi, Tomaten und Radieschen zuzüglich ein paar Hühner. 

Es ist ein soziales gemeinschaftliches Gärtnern mit Anbau von Obst und Gemüse und einer kleinen Tierzucht auch mitten in der Stadt. Es geht um Permakultur und Biolandbau. 

Verschiedene Städte wie München oder Wien,  Graz, Todmorden (England), Andernach, Minden und Kassel fördern Gemeinschaftsprojekte im Urban Gardening.

Die Anfänge des urbanen Gartenbaus liegen in den 80-ern Jahren in New York und Detroit. In so manchen heruntergekommenen Stadtbezirken versorgten sich die Menschen selbst mit Obst und Gemüse. 

Doch auch schon früher gab es Gemüseanbau zur Selbstversorgung.

Vorreiter: Jules Dervaes

Ein besonderes Beispiel des extremen Urban Gardening liefert Jules Dervaes mit seiner Familie. Lies unten weiter. 

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Geschichte von Stadtgärten in Deutschland

München 1789, Militärgärten

Der Englische Garten und die Schönfelder Wiesen wurden seit 1789 als Militärgärten genutzt. 

Hier haben Soldaten sich nicht nur erholt, sondern auch Grundkenntnisse der Landwirtschaft gelernt und einen Beitrag zur eigenen gesunden Ernährung geleistet. 

Leipzig 1964, erste Schrebergärten  

Der Arzt Moritz Schreber sorgte sich darum, dass Stadtkinder an die frische Luft kamen und mit dem Gärtnern vertraut wurden. 

Dabei stellte sich aber heraus, dass die Kindern auf den Parzellen viel lieber spielten und deren Eltern das Gärtnern übernahmen

Auch heute noch ist Leipzig eine Garten-Hochburg mit 6 Gärten auf 1.000 Einwohner und damit auch eine relativ hohe Quote der Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse. 

Deutschland nach 1945 

Den Trend zur urbanen Selbstversorgung ist in Deutschland bereits seit der Nachkriegszeit bekannt, auch wenn es damals anders genannt wurde. 

Überall in den Städten und Dörfern in allen 4 Besatzungszonen (USA, Vereinigte Königreich, Frankreich, Sowjetunion) erfolgte ein selbständiger Anbau von Nahrungsmitteln, Obst und Gemüse, da es keine flächendeckende Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung gab. 

Diese war zerstört und nicht mehr vorhanden. 

Daraus folgte die Idee, Obst und Gemüse auf kleinsten Flächen in den Städten anzubauen, auf Dächern, in Hinterhöfen, in Autoreifen oder es wurde auf anderen Flächen improvisiert. 

Mit der relativ schnellen Lebensmittelversorgung von frischem Obst und Gemüse in den westlichen Besatzungszonen wurden die Gemüsebeete zum „grünen Wohnzimmer“ mit reiner Erholung umfunktioniert. 

In der Sowjetischen Besatzungszone dienten die Erträge aus den Schrebergärten der Eigenversorgung, was der Staat als Chance einer zusätzlichen Versorgung der Bevölkerung nutzte.   

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Stadtgärten in der Welt

Kuba, Havanna nach 1991 

Als die Blockade zu Kuba erhebliche Engpässe in der Lebensmittelversorgung brachte, und zusätzlich das sowjetische System zusammenbrach, wurde Havanna zu einem großen Küchengarten.

Unter den äußerst ärmlichen Bedingungen der Krise, von denen die Menschen in der Hauptstadt besonders betroffen waren, da ihr Überleben vom Import oder dem Transport ländlicher Erzeugnisse nach Havanna abhing, begannen sie vermehrt, selbst Gemüse anzupflanzen.

4 Gartentypen in Havanna:

a) Private fincas für den Eigenkonsum von Obst, Gemüse, Heil- und
spirituellen Kräutern,

b) fincas mit Kleintierzucht,

c) Private patios, (meist mit Mango- Avocado oder Orangenbäumen
sowie Kräuterkulturen bepflanzte Hinter- oder Innenhöfe),

d) In der suburbanen Zone der Provinz La Habana: informelle
Hausgärten mit Subsistenzwirtschaft; Bananenplantagen,
Kleintierzuchtvereinen, Gemüse- und Obstbauvereinen, meist
staatlich bewirtschaftet (u. a. durch das Militär), teilweise aber
auch in kooperativer Hand (vorwiegend Kleingrundbesitzer).

Detroit 90ger Jahre

Der Zusammenbruch der Automobilindustrie in der „Motor City“ führte zu Masenentlassungen und den Wegzug von Hunderttausenden Familien.

Die verbliebenen Bewohner setzten in der Geisterstadt zur Eigenversorgung auf Urban Farming auch auf Brachland und Dachterrassen, da es bisher in und um die Stadt keine Flächen dafür gab.

Es entstanden in kurzer Zeit über 1200 fruchtbare Gärten.

Griechenland, Währungskrise ab 2008

In Griechenland wurden wegen erheblichen Mangel in der Versorgung der Bevölkerung auf einem ehemalige Flughafengelände unter anderem Paprika, Tomaten, Bohnen und Melonen gepflanzt.

An anderen Stellen wurden in den Städten ganze Hausdächer zur Gemüsefarm, um die Ernährung der Familien zu sichern.

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Geheimisse des Urban Gardening = urbaner Gartenbau

Urban Gardening Jules Dervaes aus Pasadena (Los Angeles)

Du solltest dich nicht gleich mit Jules C. Dervaes (1947 – Dez. 2016) aus Pasadena bei Los Angeles vergleichen, der auf 500 m² Gartenfläche durch „Square-Inch-Gaarding“ seine fünfköpfige Familie ernährte und noch zusätzlich jedes Jahr für 20.000 Dollar überflüssige Bio-Lebensmittel an die Nachbarn verkaufte. 

Auf 400 m² Fläche in einer Entfernung von 15 Minuten vom Stadtzentrum Los Angeles erntete die Familie Dervaes jährlich von ca. 400 verschiedenen Sorten bis zu 2.700 Kilogramm Obst und Gemüse, die Hühner legten über 1.000 Eier im Jahr und die Bienenstöcke brachten jährlich bis zu 60 kg Honig, das wären 240 Gläser Bio-Honig je 250 Gramm. 

Der Ertrag aus eigener Landwirtschaft deckte etwa 75% des Lebensmittelbedarfs der Familie, vorrangig mussten Reis und Weizen zugekauft werden. 

Den Energiebedarf sicherte eine Solaranlage auf dem Dach. Es wurden keine  Maschinen und Geräte verwendet, die viel Strom verbrauchten, dafür erfolgte so manche Tätigkeit in der Küche und im Garten in Handarbeit. Aus Speiseölresten wurde der Diesel für das alte Auto hergestellt. 

Kurzlebenslauf

Aufgewachsen in Tampa (Florida), 1965 Jahrgangsbester der Jesuit High School, 1969 Bachelore of Science in Mathematik und Informatik an der Loyola Universität in New Orleans. 1973 Auswanderung nach Neuseeland, tätig als Imker und Subsistenzbauer mit Geflügel und Kleinvieh, Heirat. 

1975 Rückzug in die Tampa Bay nach Pasco Country in Florida, wo auf einem 10 Hektar großen Grundstück die Bienenzucht und Landwirtschaft betrieben wurde. Im Jahre 1984 erfolgte dann der Umzug nach Pasadena, wo er am Collage zusätzlich einen Abschluss in Theologie machte.

Zum Anbau von eigenem Obst und Gemüse

Du selbst weißt, welche natürlicher, biologischer Dünger und welche Chemie für Dein Obst und Gemüse eingesetzt wurden. Guter Landwirte vermeiden heute jegliche  Verwendung chemischer Mittel, sie setzen auch bei der Schädlingsbekämpfung auf natürliche Wege: Fruchtfolge, gute Nachbarn und nützliche Insekten.

Baust du deine Lebensmittel selbst aus Obstsamen und Gemüsesamen an, hast Du hohe Qualität und einen besonderen Genuss.

Wer kein besonderes Vorwissen hat und nicht übermäßig viel Aufwand beim Gemüseanbau betreiben will, kann sich beispielsweise für diese Sorten entscheiden:

* Radieschen, * Möhren, * Kohlrabi 

* Salate wie Pflücksalat oder Rucola  

* Kartoffeln, * Zuckerschoten, * Rhabarber 

* Zucchini, * Buschbohnen, * Kürbis 

* Zwiebeln, * Spinat, * Knoblauch und * Mangold. 

Du entlastest auch die Umwelt, denn dein Obst und Gemüse wandert vom Erntekorb direkt in Töpfe und Pfannen und muss nicht erst über lange Strecken transportiert werden.

Für frühes Gemüse oder weiter südlich besser wachsende Sorten eignet sich ein kleines Gewächshaus. Hierbei ist kein billiges „Tomatenhaus“ aus dünner Folie gemeint, sondern schon ein stabiles Treibhaus aus festem Ramen und mit stabilen Seiten, die auch einem Sturm oder starken Regen standhalten und wo die Möglichkeit besteht, dass die Pflanzen auch noch die „Eisheiligen“ im Mai überleben.

Ein größer bemessenes Hochbeet schützt die Pflanzen vor Bodenfrost und mit einer Abdeckung können kühle Nächte im Frühjahr und starke Regen den Pflänzchen nichts anhaben.

Sparsamer und lehrreicher ist es, das Hochbeet selber zu entwerfen, die Materialien besorgen und dann selbst errichten.

Es lassen sich sehr gut verschiedene natürliche Heilmittel sebst anbauen, wie Salbei, Kamille, Knoblauch, Brennnessel, Lavendel und vielleicht auch Honig sammeln. Mehr zu den natürlichen Heilmitteln findest Du hier:

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